INTERREG transnational & EU-weite Kooperationen - Newsletter 2026/04 Online-Ansicht
Sehr geehrte Damen und Herren,
auch im Sommer haben wir spannende Neuigkeiten und einige Termine zum Vormerken für Sie. In den Programmen geht es dieses Mal viel um die Zukunft, denn in fast allen Programmen gibt es Neuigkeiten zu den Vorbereitungen auf die kommende Förderperiode. Dem zollt auch unser Top Thema seinen Tribut mit einer aktuellen Umfrage zu 2028+ im Programm Central Europe.

Darüber hinaus wurden in den letzten Wochen drei Calls geschlossen, darunter einer zur Kapitalisierung von Projektergebnissen im Alpenraumprogramm, der vierte Call für Innovative Maßnahmen der Europäischen Stadtinitiative und der Call für URBACT-Aktionsnetzwerke. Wir geben einen ersten Einblick.

Erfahren Sie außerdem mehr zum Capacity-Building Event zur Umsetzung der Wiederherstellungsverordnung auf Städteebene im Oktober in Wien und zur ÖROK-Fachtagung in Kooperation mit der Stadt Graz im Dezember.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen und Zeit zum Abkühlen in den nächsten Wochen!
Ihr National Contact Point Team
TOP THEMA
Interreg Central Europe 2028–2034: Ihre Meinung zählt!
Die Planungen für die nächste Förderperiode des Interreg Central Europe Programms (2028–2034) sind bereits im Gange. Um die zukünftige Ausrichtung des Programms bestmöglich zu gestalten, werden Interessierte aus der gesamten Programmregion eingeladen, sich an einer Online-Umfrage zu beteiligen.

Bringen Sie Ihre Perspektiven zu grenzüberschreitenden Herausforderungen, Kooperationsbedarfen und künftigen Prioritäten ein. Mit Ihrer Teilnahme leisten Sie einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der strategischen Schwerpunkte des Programms und vertreten die Interessen Ihrer Region oder Ihres Fachbereichs. Die Umfrage ist noch bis zum 14. August 2026 geöffnet.
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AKTUELLES AUS DEM ALPENRAUM
Fünf Kapitalisierungsprojekte eingereicht
Mit dem letzten Call der laufenden Förderperiode richtet das Alpenraumprogramm den Fokus auf die Kapitalisierung von Projektergebnissen. Ziel ist es, die Ergebnisse laufender und abgeschlossener Projekte in den Themenbereichen Klimaresilienz des schneeabhängigen Bergtourismus sowie Kreislaufwirtschaft und industrielle Transformation weiterzuentwickeln, zu verbreiten und ihre Wirkung zu verstärken. Bis zum Ende der Einreichfrist am 30. Juni wurden fünf Projekte eingereicht. Diese werden jetzt vom Gemeinsamen Sekretariat evaluiert. Die Projektgenehmigung findet Mitte November statt.
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Interreg Alpine Space startet Vorbereitungen für die Förderperiode 2028–2034
Die Vorbereitungen für die nächste Förderperiode des Interreg Alpine Space Programms laufen. Seit mehr als 25 Jahren stärkt das Programm die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Alpenraum. Auch von 2028 bis 2034 sollen wieder innovative Projekte dazu beitragen, gemeinsame Lösungen für die Herausforderungen der Region zu entwickeln.

Ob Klimawandel, Naturgefahren oder demografischer Wandel – viele Themen machen nicht an Landesgrenzen halt. Deshalb erarbeiten Vertreter:innen der sieben Alpenländer gemeinsam mit weiteren Partner:innen bis 2028 die strategischen Schwerpunkte, Ziele und Förderinstrumente des neuen Programms. Ziel ist es, ein zukunftsorientiertes Förderprogramm zu entwickeln, das den aktuellen und künftigen Bedürfnissen des Alpenraums gerecht wird. Die eigens eingerichtete Task Force nahm ihre Arbeit im April 2026 auf und wird von einem externen Expertenkonsortium unterstützt. Die Koordination des Programmierungsprozesses liegt bei der Verwaltungsbehörde und dem Gemeinsamen Sekretariat.

Erste Informationen zum Programmierungsprozess sind bereits auf der Programmwebseite verfügbar und werden laufend ergänzt. Dort finden Sie auch den aktuellen Zeitplan und die nächsten Meilensteine. Auch die Beteiligung von Stakeholder:innen ist ein wichtiger Bestandteil der Programmentwicklung. Informationen zu den geplanten Beteiligungsmöglichkeiten werden in den kommenden Monaten schrittweise auf der Webseite veröffentlicht.
mehr zu den Vorbereitungen für 2028+
Junge Stimmen, starke Ideen: Mitmachen beim Pitch Your Project Wettbewerb
Kurzer Reminder: Unter dem Motto „Your Alps! Your Future! Your Idea!“ lädt die EU-Strategie für den Alpenraum (EUSALP) junge Menschen zwischen 18 und 29 Jahren ein, ihre Ideen für einen nachhaltigen Alpenraum einzureichen. Einzelpersonen und Teams können ihre Projektvorschläge noch bis 8. August 2026 einreichen. 

Die fünf besten Einreichungen werden zum Finale des EUSALP-Jahresforums am 21. und 22. Oktober 2026 in Lindau eingeladen und erhalten die Möglichkeit, ihre Projekte vor internationalem Publikum zu präsentieren.
 
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AKTUELLES AUS DEM DONAURAUM
Neues EUSDR Guidance Paper für die Förderperiode 2028–2034
Welchen Beitrag kann die Donauraumstrategie (EUSDR) für den kommenden EU-Haushalt 2028–2034 leisten? Antworten liefert das neue Guidance Paper „Aligning the EUSDR with the EU Budget 2028–2034: Delivering European Priorities in the Danube Region". Das Dokument zeigt, wie sich die makroregionalen Prioritäten künftig noch stärker in die EU-Förderinstrumente und Programmierungsprozesse einbetten lassen - darunter Interreg sowie die nationalen und regionalen Partnerschaftspläne. Dafür haben die EUSDR-Prioritätsbereiche unter anderem jeweils bis zu drei strategische Zukunftsthemen benannt, um die Strategie optimal auf die neue Förderperiode auszurichten. Ergänzt wird das Papier durch konkrete Empfehlungen für die Vorbereitung der kommenden Förderperiode und dient den Akteur:innen als eine Orientierungshilfe für die strategische Weiterentwicklung der EUSDR.
zum EUSDR Guidance Paper 2026
Werde Teil des Danube Youth Councils!
Bis 11. September 2026 können sich junge Personen zwischen 18 und 29 Jahren noch für den Danube Youth Council (DYC) bewerben. Gesucht wird ein neues österreichisches DYC Mitglied, das seine Stimme in den nächsten ein bis zwei Jahren in die Donauraumstrategie einbringen möchte.

Der Danube Youth Council fungiert als Plattform für die institutionelle Einbindung junger Menschen in die Donauraumstrategie und ihre Gremien. Die jungen Teilnehmer:innen erhalten auf diese Weise die Möglichkeit, ihre Ideen und Standpunkte auf politischer Ebene einzubringen und sich aktiv an der Donauraumstrategie zu beteiligen.

Machen Sie mit oder teilen Sie diese Gelegenheit mit jungen Menschen in Ihrem Umfeld! Dies ist eine fantastische Chance, wertvolle Erfahrung in einem internationalen Umfeld zu sammeln und mit anderen DYC-Mitgliedern aus dem gesamten Donauraum zusammenzuarbeiten.
zum Danube Youth Council
Auftakt für die neue Förderperiode: erste DRP 2028+ Task Force Sitzung in Budapest
Mit der ersten Sitzung der Task Force zur Vorbereitung des neuen Donauraumprogramms 2028–2034 fiel am 3. Juni der Startschuss für die gemeinsame Gestaltung der Zukunft. Nach der Präsentation erster Ergebnisse aus der territorialen Analyse diskutierten die Vertreter:innen der 14 Donauraumstaaten gemeinsam mit der Europäischen Kommission erstmals die Rahmenbedingungen der neuen Förderperiode sowie den Zeitplan für die Programmierung. Auch Stakeholder:innen werden mehrfach in diesen Prozess eingebunden – wir halten Sie hierzu auf dem Laufenden!
AKTUELLES AUS EU-WEITEN KOOPERATIONEN ZUR RAUMENTWICKLUNG UND REGIONALPOLITIK
Peer Review gesucht? Bewerbungen jederzeit möglich!
Sie stehen vor einer regionalpolitischen Herausforderung und möchten gerne von den Erfahrungen anderer europäischer Regionen profitieren? Dann nutzen Sie den Peer Review Service der Interreg Europe Policy Learning Platform!

Im Rahmen eines zweitägigen Austauschs erhalten öffentliche Institutionen maßgeschneiderte Empfehlungen von europäischen Fachkolleg:innen und Expert:innen, konkret zugeschnitten auf die Weiterentwicklung ihrer regionalen Politik. Bewerbungen für einen Peer Review können jederzeit und sehr einfach gestellt werden.

Ein kurzes Einführungsvideo gibt einen kompakten Überblick über das Angebot und den Ablauf eines Peer Reviews. Weitere Details und bereits erfolgte Peer Review Beispiele sind in der Programmbroschüre “Peer review - a fast track to policy solutions” zu finden.

Informieren Sie sich und nutzen Sie die Chance, Ihre Herausforderungen gemeinsam mit europäischen Partner:innen anzugehen!
zum Interreg Europe Peer Review
Naturschutz als Motor ländlicher Entwicklung – die neue Folge des Interreg Europe Podcasts
Kann der Schutz der Natur zugleich ländliche Regionen beleben? Genau dieser Frage geht die zweite Folge des Podcasts „When Europe cooperates" nach.

Gemeinsam mit dem Themenexperten James Ling zeigt Interreg Europe am Beispiel des UNESCO-Biosphärengebiets Schwäbische Alb, welches Potenzial in Biosphärenreservaten steckt: Sie stärken ländliche Räume, wirken dem demografischen Wandel entgegen und leisten zugleich einen wertvollen Beitrag zu den europäischen Klima- und Nachhaltigkeitszielen.

Das Beispiel stammt aus dem Interreg-Europe-Projekt Down to Earth, das innovative Ansätze zur Stärkung der Umweltresilienz in ländlichen Regionen unterstützt. Jetzt reinhören!
zum Podcast "When Europe cooperates"
AKTUELLES AUS STÄDTEKOOPERATIONEN
Wir dürfen vorstellen: Maeve Hofer übernimmt den Urban Contact Point für die EUI
Seit Anfang Juli ist Maeve bei uns als UCP für die Europäische Stadtinitiative, weil Alexander Barnsteiner nach drei erfolgreichen Jahren Ende August aufhört, um sich nach neuen Herausforderungen in Australien umzuschauen. 
Maeve hat, ähnlich wie Alex, Raumforschung und Raumordnung an der Universität Wien studiert und danach am Institut für Stadt- und Regionalentwicklung zu nachhaltigen Stadtregionen und grün-blauer Infrastruktur geforscht.
zu Maeves LinkedIn-Profil
Save the Date: ÖROK-Fachtagung zum Thema Housing am 3. Dezember in Graz
Wir organisieren das zweite EUI High Level Event in Österreich in Kooperation mit der Stadt Graz! Nachdem wir uns letztes Jahr der Transformation hin zu grüneren und klimaresilienten Städten gewidment haben (hier die Dokumentation), beschäftigen wir uns heuer mit dem Thema Housing.

Von der europäischen Ebene bis hin zu lokalen Best-Practice Beispielen erwarten Sie spannende Perspektiven und Informationen zu Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten!
Tragen Sie sich den 3. Dezember gerne schon ein, genaue Infos und Agenda folgen.
zur Veranstaltung
Acht Bewerbungen aus Österreich beim vierten Call für Innovative Maßnahmen
Bei einem Rekordinteresse von insgesamt 487 Projektanträgen aus 26 Mitgliedstaaten freuen wir uns besonders über die acht Einreichungen aus Österreich!

Toll ist auch, dass fast die Hälfte aller Bewerbungen aus Städten mit weniger als 50.000 Einwohner:innen kommen. Von den möglichen Themen, zu denen Innovative Maßnahmen eingereicht wurden, adressierten die meisten "Klimaschutz, Umwelt und saubere Energie" (33 %), gefolgt von "Soziale Inklusion und Gleichstellung“ (18 %) und "Wettbewerbsfähigkeit, Digitalisierung, Innovation und Investitionen" (17 %).

Im November sollen die ausgewählten Projekte vom Permanenten Sekretariat bekannt gegeben werden, wir drücken in der Zwischenzeit die Daumen für die österreichischen Bewerber:innen.
 
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Einladung: Wo Menschen bleiben wollen - Policy Lab zu schrumpfenden Städten in Slowenien
Eine spannende Auseinandersetzung mit proaktiven Strategien für schrumpfende Städte bietet das EUI Policy Lab am 22. und 23. September in Celje, Slowenien. Dabei wird demographischer Wandel nicht nur als Herausforderung, sondern vor allem als Chance gesehen, um Städte inklusiv, nachhaltig und resilient umzugestalten und gleichzeitig Wettbewerbsfähigkeit, Lebensqualität und Zusammenhalt zu stärken.
Die Anmeldung für den kostenlosen Austausch ist bereits geöffnet!
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Einladung: EU-weites Event zur Wiederherstellungsverordnung in Wien
Von nationalen Wiederherstellungsplänen zu grüneren Städten: Um Stadtverwaltungen gut auf die Umsetzung der Ziele der Wiederherstellungsverordnung vorzubereiten, veranstaltet die EUI am 21. und 22. Oktober ein Capacity-Building Event in Wien. 

Spannende Inputs und praktische Übungen sowie interaktive Möglichkeiten zum Austausch sollen einerseits mehr Klarheit über die Verpflichtungen von Städten geben und andererseits erprobte Lösungsansätze für die Umsetzung aufzeigen. Die kostenlose Veranstaltung bringt die europäische Ebene nach Wien, wir freuen uns, Sie dort zu sehen!
hier können Sie sich jetzt schon anmelden
Was können Städte und Gemeinden tun, wenn Wohnen zunehmend schwer leistbar wird?
Im Vorfeld des nächsten EU City Lab zum Thema Wohnen stellt URBACT sechs ausgezeichnete Good Practices vor, die praxisnahe Antworten auf die Wohnungsfrage geben.

Die Beispiele zeigen, wie europäische Städte den Zugang zu sicherem, angemessenem und leistbarem Wohnraum verbessern können – durch integrierte Ansätze, Beteiligung verschiedener Akteur:innen und innovative Lösungen.

Zwei der vorgestellten Beispiele – Garges-lès-Gonesse (Frankreich) und Wien (Österreich) – werden ihre Erfahrungen auch beim kommenden EU City Lab zum Thema Wohnen teilen.
mehr zu den Beispielen
90 Projektanträge für URBACT-Aktionsnetzwerke eingereicht
Der Call für URBACT-Aktionsnetzwerke ist geschlossen: Von 17. März bis 17. Juni 2026 konnten Städte und Gemeinden ihre Vorschläge einreichen, um gemeinsam mit europäischen Partnerstädten bestehende Strategien durch konkrete Maßnahmen vor Ort umzusetzen. Insgesamt wurden 90 Projektanträge eingereicht. Die eingereichten Vorschläge umfassen 632 Partner:innen aus 33 Ländern und zeigen die große Bandbreite an Themen und Herausforderungen, mit denen sich Städte in Europa beschäftigen.

Nun beginnt die Evaluierung der Anträge. Die ausgewählten Aktionsnetzwerke sollen Ende Oktober 2026 bekannt gegeben werden.
weitere Informationen und erste Zahlen zum Call
SONSTIGES
European Week of Regions and Cities
Ein weiterer spannender Termin für alle, die mit der Umsetzung der europäischen Kohäsionspolitik arbeiten, ist die European Week of Regions and Cities unter dem Thema "Strong regions, strong Europe" von 12. bis 14. Oktober in Brüssel.

Neben vielen spannenden Inputs, Talks und Policy Debates wird es auch wieder Workshops geben, etwa zu Themen wie den Territorial Impact Assessments.
Außerdem werden die Gewinner:innen des REGIOSTARS Awards 2026 verkündet, bei dem wir uns sehr über drei Projekte mit österreichischer Beteiligung (AlpTextyles & SmartCommUnity, Interreg Alpine Space, und DREAM_PACE, Interreg Central Europe) unter den Finalist:innen freuen!
mehr Infos und Anmeldung
© ÖROK – Österreichische Raumordnungskonferenz | Geschäftsstelle
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