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INTERREG transnational & EU-weite Kooperationen - Newsletter 2026/02
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Online-Ansicht
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Sehr geehrte Damen und Herren,
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in unserem Newsletter heute lesen Sie als Top Thema einen Rückblick auf unsere Veranstaltung 'Vernetzt im Alpenraum' in Villach Anfang des Monats. Die Teilnehmenden diskutierten aktuelle Entwicklungen im Alpenraum und loteten zukünftige Kooperationsmöglichkeiten aus.
Neues gibt es auch aus unseren Programmen, in denen zum Teil die letzten Calls geöffnet werden. Außerdem können bis zum 20. März 2026 Initiativen und Projekte für den Europa-Staatspreis eingereicht werden.
Viel Spaß beim Lesen!
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Vernetzt im Alpenraum: zwei Tage voller Austausch und Kooperation
Am 2. und 3. März 2026 fand im Congress Center Villach die Veranstaltung „Vernetzt im Alpenraum: Verbindung schaffen, Zukunft formen“ statt. Rund 130 Teilnehmer:innen folgten der Einladung und nutzten die Gelegenheit, sich über aktuelle Entwicklungen und zukünftige Kooperationsmöglichkeiten im Alpenraum auszutauschen. Organisiert wurde die Veranstaltung von der ÖROK gemeinsam mit dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft sowie dem Land Kärnten.
Im Mittelpunkt stand der nationale Austausch zur Zusammenarbeit im Alpenraum. Neben thematischen Kurzimpulsen, angelehnt an die Schwerpunkte des österreichisch-liechtensteinischen EUSALP-Vorsitzes 2025 sowie an zentrale Zukunftsthemen für die Region, boten insbesondere die sogenannten „Alpine Dates“ Raum für gezielte Vernetzung. In interaktiven World Cafés diskutierten die Teilnehmenden zudem mögliche Kooperationsformate, zentrale Herausforderungen und relevante Akteur:innen für die Zukunft.
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AKTUELLES AUS DEM ALPENRAUM
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Verkehrswende im Alpenraum: Wie nachhaltige Mobilität gelingen kann
Im Alpenraum rollen noch immer die meisten Personen- und Gütertransporte über die Straße – mit erheblichen Folgen für Klima, Umwelt und die Bevölkerung in den Tälern. Gleichzeitig wächst der Druck, nachhaltige Alternativen zu stärken.
Wie kann der Umstieg auf Bahn und andere klimafreundliche Verkehrsträger gelingen? Und welche Rolle spielt dabei die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Rahmen der EU-Strategie für den Alpenraum (EUSALP)? Das erläutert Patrick Skoniezki vom Land Tirol in unserer neuen Case Study und zeigt anhand konkreter Beispiele – von innovativen Projekten bis zu digitalen Lösungen für den öffentlichen Verkehr –, wie Regionen gemeinsam an einer nachhaltigen Mobilität im Alpenraum arbeiten.
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EUSALP Jugendrat sucht neue Mitglieder
Der EUSALP Jugendrat vereint 28 junge Vertreter:innen aus sieben Alpenländern. Auch dieses Jahr werden neue engagierte Menschen zwischen 18 und 29 Jahren gesucht, die ihre Perspektiven in europäische Zusammenarbeit einbringen und aktiv an Themen der Alpenregion mitarbeiten möchten. Bewerbungen sind bis zum 12. Mai 2026 möglich.
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EUSALP: Rückblick auf das Jahr 2025
Nach einem erfolgreichen Jahr 2025 unter gemeinsamem Vorsitz von Österreich und Liechtenstein übernimmt Bayern im Jahr 2026 die Präsidentschaft der EUSALP.
Die zentralen Ergebnisse des Vorsitzjahres 2025 sind im „Bericht zum EUSALP Co-Vorsitz von Österreich und Liechtenstein 2025“ zusammengefasst. Darin werden die zentralen Ergebnisse des letzten Jahres gebündelt und in den längerfristigen Entwicklungspfad der EUSALP eingeordnet. Zugleich bildet er eine Brücke zu den Vorsitzen der kommenden Jahre. Auf der Webseite des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft, kurz BMLUK, gibt es eine Rückschau auf den EUSALP Co-Vorsitz 2025, bei der alle wesentlichen Dokumente auch zum Download bereitgestellt sind.
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Capitalisation-Call im Alpenraumprogramm
Einige Alpenraumprojekte haben ihre Umsetzungsphase bereits abgeschlossen und ihren Zielgruppen sowie den beteiligten Regionen konkrete Lösungen bereitgestellt. Dazu zählen etwa neue Instrumente für die Entwicklung territorialer Politiken, Entscheidungshilfen sowie praxiserprobte Methoden in unterschiedlichen Themenfeldern.
Um diese Lösungen weiter zu verbreiten und ihre Anwendung in Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Praxis zu fördern, wurde nun ein Capitalisation Call geöffnet. Ziel ist es, die Ergebnisse laufender und abgeschlossener Projekte noch stärker zu nutzen und weiterzuentwickeln. Gefördert werden zwei Projekte unter Priorität 4 „Cooperatively managed and developed Alpine region“ zu folgenden Schwerpunkten:
- Klimaresilienz des schneeabhängigen Bergtourismus
- Kreislaufwirtschaft und industrielle Transformation
Die Einreichfrist endet am 30. Juni 2026 um 13:00 Uhr. Der Call ist mit 2 Mio. Euro EFRE-Mitteln ausgestattet und daher sehr fokussiert.
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AKTUELLES AUS EU-WEITEN KOOPERATIONEN ZUR RAUMENTWICKLUNG UND REGIONALPOLITIK
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Erneuerbare Energie und Flächennutzung - Lösungen für eine nachhaltige, umweltverträgliche Energiewende
Am 19. März 2026 (14:00-15:30) verstanstaltet die Policy Learning Platform ein Online-Webinar zu den Herausforderungen und Chancen beim Ausbau erneuerbarer Energien in ländlichen und landwirtschaftlich genutzten Gebieten. Vorgestellt werden inspirierende Praxisbeispiele wie beispielsweise das Projekt BiodIvErSe (Innovative PV-Anlagen & biodiversitätsfreundliche Mehrfachnutzung), bei dem auch die Energie- und Umweltagentur NÖ beteiligt ist.
Im Mittelpunkt des Webinars stehen Ansätze, die Energieerzeugung mit anderen Nutzungen in Einklang bringen - etwa Agri-PV, gemeinschaftliche Beteiligungsmodelle, die Nutzung von Brachflächen oder kompakte Anlagen auf wenig genutzten Flächen. Das Webinar zeigt, wie integrierte Planung und Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft, Energieentwickler:Innen, Verwaltung und lokalen Gemeinschaften zu eine nachhaltige und akzeptierte Energiewende unterstützen können.
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Künstliche Intelligenz in Europa - Von der Strategie zur Praxis
Am 26. März 2026 (10:30-12:00) organisiert die Policy Learning Platform gemeinsam mit dem Ausschuss der Regionen ein gemeinsames Online-Webinar zur Umsetzung der europäischen KI-Strategie. Die Frage, wie europäische KI-Ambitionen in ethische, sichere und bürgernahe Anwendungen übersetzt werden können, steht im Fokus der Veranstaltung. Neben strategischen Perspektiven werden auch konkrete Praxisbeispiele präsentiert. Zum Beispiel stellt die Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft mbH als österreichischer Lead Partner das Projekt embrAIsme vor, welches Strategien und Programme für die KI-Implementierung in KMUs verbessern möchte. Das Webinar bietet damit spannende Einblicke, wie europäische KI-Strategien in wirksame, bürgerorientierte Maßnahmen vor Ort umgesetzt werden können.
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Europe, let’s cooperate! – Interreg Europe Forum 2026
Am 16.–17. April 2026 findet in Kopenhagen die 12. Ausgabe des Interreg Europe Forums „Europe, let’s cooperate!“ statt. Zwei Tage lang erwarten die Teilnehmenden spannende Einblicke in Ergebnisse und Erfolge aus Interreg Europe sowie konkrete Impulse für regionale Entwicklungspolitiken. Im Fokus stehen außerdem die Policy Learning Platform, Study Visits zu Good Practices in Kopenhagen und intensives Networking mit Verwaltung, Expert:innen und Praktiker:innen aus ganz Europa. Am 16. April ist auch eine Online-Teilnahme an den Plenarsitzungen möglich. Jetzt anmelden!
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AKTUELLES AUS MITTELEUROPA
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Ergebnisse aus dem Projekt TRANSGEO: Alte Bohrungen als neue Chance für Geothermie
Im Februar trafen sich die Partner des Projekts TRANSGEO in Wien mit Anna Stürgkh (Mitglied des Europäischen Parlaments) und Stefan Gara (Mitglied des Wiener Landtags), um ihre Projektergebnisse in aktuelle energiepolitische Diskussionen auf EU- und nationaler Ebene einzubringen. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie stillgelegte Öl- und Gasbohrungen für die oberflächennahe Geothermie genutzt werden können. Diskutiert wurden dabei insbesondere bestehende rechtliche und administrative Hürden, die einer breiteren Umsetzung dieser innovativen Lösung derzeit noch im Weg stehen.
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Ab in die Zukunft: Vorbereitungen für Interreg Central Europe 2028-2034 gestartet
Die Arbeiten am nächsten Programm Interreg Central Europe 2028–2034 haben begonnen. Eine neu eingerichtete Arbeitsgruppe steuert aktuell den Prozess zur Ausarbeitung der zukünftigen Programminhalte. In den kommenden Monaten werden dazu Stakeholder aus der gesamten Programmregion eingebunden, um gemeinsame Herausforderungen zu identifizieren, strategische Prioritäten festzulegen und zu definieren, wo das Programm künftig den größten Mehrwert schaffen kann.
Im Zuge der Programmvorbereitung wurde auch eine Ausschreibung für Expert:innen veröffentlicht. Gesucht werden Fachleute, die eine territoriale Analyse für die Programmregion durchführen und den Strategieentwicklungsprozess fachlich begleiten. Ziel ist es, zentrale Herausforderungen und Kooperationspotenziale zu analysieren und daraus fundierte strategische Empfehlungen für die neue Förderperiode abzuleiten. Weitere Details finden Sie in den Terms of Reference.
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AKTUELLES ZU STÄDTEKOOPERATIONEN
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EUI Call IV für innovative Maßnahmen ist jetzt geöffnet
Der vierte und letzte Call für innovative Maßnahmen in der aktuellen Förderperiode der EUI ist jetzt geöffnet. Mit bis zu zwei Millionen Euro pro Projekt fördert die EUI Städte in der Umsetzung von lokalen innovativen Maßnahmen. Gefördert werden 80 % der Projektkosten, das meiste wird pauschal in der ersten Projekthälfte ausbezahlt.
Um die Einreichung zu erleichtern, bietet die EUI ein umfassendes Unterstützungsangebot an. Dazu gehören Webinare, Q&As und Konsultation vom Sekretariat sowie die Unterstützung durch den National Contact Point, unter anderem am 25. März 2026, wenn wir zu URBACT und zur EUI informieren.
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Nationale Infoveranstaltung für URBACT und EUI am 25. März
Am 25. März 2026 informieren wir wieder zu URBACT und der EUI. Bei URBACT geht es dieses Mal um den anstehenden Call für Aktionsnetzwerke, der einen neuen Fokus aufweisen wird und von 17. März bis 17. Juni geöffnet ist. Bei der EUI werden wir einen Fokus auf den aktuellen Call für innovative Maßnahmen und den aktuellen Call für Peer Reviews vorstellen.
Dazu haben wir dieses Mal Martin Krekeler von der Senatskanzlei Hamburg eingeladen, aus einer Fülle an Erfahrungen zu berichten: Hamburg hat beim dritten Call für innovative Maßnahmen erfolgreich eingereicht, gleichzeitig war Martin Krekeler in der Rolle als Peer bereits an Peer Reviews beteiligt.
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EUI Call für Peer Reviews geöffnet
Die EUI öffnet auch dieses Frühjahr wieder die Möglichkeit für Peer Reviews. Diese bieten die Möglichkeit für Städte, in einem konzentrierten Verfahren aktuelle Herausforderungen zu analysieren und hierfür Lösungen zu finden.
Teilnehmen als Peer kann jede:r aus einer städtischen Behörde, wobei die Teilnahme von der EUI finanziell gefördert wird. Unser oben angekündigter Infoday wird hierzu einen Schwerpunkt haben, gleichzeitig wird es auch am 18. März einen internationales Info-Webinar der EUI zum Call geben.
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Alles Gute zum Geburtstag: die Urbane Agenda für die EU wird zehn!
2026 wird die Urbane Agenda für die EU zehn Jahre alt. Mit dem Pakt von Amsterdam ins Leben gerufen, bedeutet dies zehn Jahre der Kooperation zwischen Städten, Staaten und EU-Institutionen. Um das gebührend zu feiern, findet dieses Jahr unter anderem ein zweitägiges Event mit dem Titel „Cities at the Core: 10 Years of the Urban Agenda for the EU and the Way Ahead“ statt. Highlights und Erfolge gehören gefeiert, gleichzeitig soll die Zukunft der EU-Stadtentwicklungspolitik im Fokus stehen.
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URBACT City Festival verschoben
Das URBACT City Festival, das ursprünglich am 31. März und 1. April 2026 in Nikosia stattfinden sollte, wird verschoben. Grund dafür sind die aktuellen Entwicklungen im Nahen Osten und im Golfraum. Die Entscheidung wurde vom URBACT Sekretariat in enger Abstimmung mit der Stadt Nikosia und den zuständigen zypriotischen Behörden getroffen. Ziel ist es, den Teilnehmer:innen eine sichere und verlässliche Teilnahme zu ermöglichen.
Das Festival wird voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2026 stattfinden. Der neue Termin und der Veranstaltungsort werden in den kommenden Wochen bekannt gegeben. Beim URBACT City Festival kommen europäische Städte zusammen, um Erfahrungen auszutauschen und innovative Lösungen für urbane Herausforderungen zu präsentieren – darunter 273 Ansätze aus 30 Action Planning Networks.
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AKTUELLES AUS DEM DONAURAUM
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Bridging Vision and Action: Smart Rural Development That Leaves No Region Behind
Am 24. März 2026 findet in Sofia die erste Veranstaltung zum Thema intelligente ländliche Entwicklung statt, die von allen vier makroregionalen Strategien organisiert wird. Unter dem Motto "Bridging Vision and Action" diskutieren Vertreter:innen aus Politik, Wissenschaft und Praxis über die Zukunft smarter ländlicher Regionen, präsentieren Good Practices und tauschen innovative Ansätze für intelligente ländliche Entwicklung aus. Das Programm umfasst eine Paneldiskussion, interaktive World-Café-Sessions sowie zahlreiche Möglichkeiten zum Austausch und Networking. Die Anmeldung ist noch bis 13. März 2026 möglich!
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Kurzes Update vom 3. Call des Donauraumprogramms
Aufgrund der hohen Anzahl an Einreichungen ist mehr Zeit für die Evaluierung des 3. Calls erforderlich und die Projektgenehmigung wird voraussichtlich erst Mitte Oktober 2026 erfolgen können. Damit verschiebt sich auch der Start der Projekte in das 4. Quartal 2026 (vsl. Dezember). Diese werden aber im Rahmen des Condition Clearings die Möglichkeit erhalten, ihre Umsetzungpläne entsprechend anzupassen. Wir halten Sie auf dem Laufenden!
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Europa-Staatspreis 2026: Noch bis 20. März einreichen!
Es ist wieder soweit! Europa-Projekte aus ganz Österreich können jetzt für den Europa-Staatspreis 2026 eingereicht werden. Der Europa-Staatspreis wird heuer bereits zum 10. Mal verliehen – zehn Jahre ganz im Zeichen Europas und des europäischen Engagements von Bürgerinnen und Bürgern. Auch dieses Jahr wird er jene Personen und Organisationen vor den Vorhang holen, die den europäischen Gedanken stärken und zum Zusammenhalt in der EU beitragen. Es sind die vielen engagierten Menschen und ihre spannenden Projekte und Initiativen in ganz Österreich, die den europäischen Gedanken stärken.
Der mit insgesamt 15.000 Euro dotierte Europa-Staatspreis wird heuer in den Kategorien „Europa erklären“, „Europa verändern“, sowie „Europa gestalten“ vergeben. Die feierliche Verleihung findet im Frühjahr 2026 statt.
Die Einreichfrist für Projekte läuft noch bis zum 20. März 2026. Haben Sie ein Projekt, das sich einen Europa-Staatspreis verdient hätte? Dann nutzen Sie die Chance und reichen Sie Ihr Projekt ein! Denn Europa lebt vom Einsatz jedes und jeder Einzelnen!
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© ÖROK – Österreichische Raumordnungskonferenz | Geschäftsstelle
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