INTERREG transnational & EU-weite Kooperationen - Newsletter 2026/01 Online-Ansicht
Sehr geehrte Damen und Herren,
wir sind wieder da und melden uns mit unserem ersten Newsletter für das Jahr 2026. Das Top Thema dieser Ausgabe ist unsere Veranstaltung "Vernetzt im Alpenraum", die Anfang März in Villach stattfinden wird. Anmeldungen zur Veranstaltung sind seit dieser Woche möglich und wir haben von der nationalen bis hin zur lokalen Ebene ein spannendes Programm für Sie vorbereitet.
Noch dazu feiern wir eine Premiere und eine Neuauflage: Mit unserem Video zu Kooperationen im Alpenraum startet, sehr gelungen, wie wir finden, unsere Videoserie Du & EU. Außerdem gehen die Case Studies mit der Publikation zum Projekt ADAPTNOW in die nächste Runde. Gemeinsam zeigen Videos und Case Studies den Mehrwert grenzüberschreitender Zusammenarbeit in EU-Förderprogrammen und makroregionalen Strategien auf und machen deren Aktivitäten und Wirkungen in Österreich sichtbar.
Weiters informieren wir darüber, wie wir im ersten Halbjahr Städte unterstützen können und welche Neuigkeiten es aus dem Donauraum gibt. 

Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre und viele neue Impulse!
Ihr National Contact Point Team 
TOP THEMA
Vernetzt im Alpenraum: Verbindung schaffen, Zukunft formen
Nationale Fach- und Vernetzungsveranstaltung
2.–3. März 2026, Congress Center Villach


Die ÖROK lädt gemeinsam mit dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft sowie dem Land Kärnten zur nationalen Fach- und Vernetzungsveranstaltung „Vernetzt im Alpenraum“ ein.

Im Anschluss an die österreichisch-liechtensteinische EUSALP-Präsidentschaft 2025 werden zentrale Impulse des Vorsitzjahres aufgegriffen, vertieft und gemeinsam weitergedacht. Im Mittelpunkt stehen Austausch, Vernetzung und Synergien über Programme, Regionen und Themen hinweg – ebenso wie Einblicke in den neuen EUSALP-Aktionsplan, laufende Projekte und die kommende EU-Förderperiode. Die Veranstaltung richtet sich an österreichische Projektpartner:innen aus Interreg- und weiteren EU-Programmen, an Programmstellen sowie an Stakeholder:innen der EUSALP, der Alpenkonvention und relevanter ÖROK-Gremien.

Die Anmeldung ist noch bis 20. Februar 2026 möglich.
mehr Info zu Programm und Anmeldung
AKTUELLES AUS DEM ALPENRAUMPROGRAMM
Gemeinsam gegen die Folgen des Klimawandels im Alpenraum
Von Hitzewellen über Starkregen bis hin zu Überschwemmungen – die Auswirkungen des Klimawandels sind im Alpenraum bereits deutlich spürbar. Im EU-Projekt ADAPTNOW arbeiteten Partner:innen aus fünf Alpenländern drei Jahre lang zusammen, um Gemeinden widerstandsfähiger zu machen und die Risikovorsorge zu stärken. In unserer neuen Case Study gibt Sabine Erber Einblick in die Arbeit des Projektpartners Energieinstitut Vorarlberg und zeigt anhand von zwei Pilotprojekten in Vorarlberg, wie Klimawandelanpassung konkret umgesetzt werden kann: von Hitzeschutz in Schulen bis zur besseren Vorbereitung auf Naturgefahren. Die Beispiele liefern praxisnahe Impulse, die auch für andere Regionen relevant sind.
zur Case Study
Neue Videoserie startet mit einem Schwerpunkt zu Kooperationen im Alpenraum 
Du & EU - Kooperation bewegt: Unter diesem Titel startet der National Contact Point ein neues Format, um den Mehrwert von EU-Kooperationen für Österreich aufzuzeigen. Wir freuen uns, dass wir Ihnen nun das erste von insgesamt sieben Videos präsentieren dürfen! Darin schauen wir uns den Alpenraum an und wie das Programm Interreg Alpine Space und die Makroregionale EU-Strategie für den Alpenraum (EUSALP) im Tourismus, der Forstwirtschaft und der Klimawandelanpassung einen positiven Beitrag leisten.
zum Video
Concentrate, Innovate, Elevate: Bayerischer EUSALP-Vorsitz 2026
Nach einem erfolgreichen Jahr 2025 unter gemeinsamem Vorsitz von Österreich und Liechtenstein übernimmt Bayern 2026 die Präsidentschaft in der EUSALP. Unter dem Motto „Concentrate, Innovate, Elevate“ setzt Bayern klare Akzente: Der Fokus liegt auf der Stärkung von Forschung und Innovation sowie auf der Weiterentwicklung und Festigung der EUSALP insgesamt. Ergänzend werden die Themen Mobilität, Energie und Digitalisierung im Rahmen eigener Konferenzen aufgegriffen. Das Jahresforum der EUSALP wird dieses Jahr übrigens am 21. und 22. Oktober in Lindau stattfinden. Den vorläufigen Terminkalender mit weiteren Veranstaltungen können Sie auf der Webseite der EUSALP downloaden. 
Mehr zum Vorsitz
AKTUELLES AUS DEM DONAURAUM
Bulgarien übernimmt EUSDR-Vorsitz 2026
Mit 1. Jänner 2026 hat Bulgarien die Präsidentschaft der EU-Strategie für den Donauraum (EUSDR) für ein Jahr übernommen. Unter dem Motto „Bridging Regions, Better Cohesion: A Stronger Danube for All“ liegt der Fokus auf der Stärkung des territorialen Zusammenhalts und der Reduktion regionaler Disparitäten. Unter diesem horizontalen Ziel verfolgt der bulgarische Vorsitz folgende thematische Schwerpunkte:
  • Konnektivität für Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit
  • Einbettung der EUSDR in zukünftige EU-Finanzierungsinstrumente: Kohäsionspolitik und EU MRS 2028+
  • Unterstützung der europäischen Perspektive der EU-Beitrittskandidat:innen im Donauraum
  • Stärkung der demografischen Resilienz & Gegensteuerung des Bevölkerungsrückgangs
  • Förderung der Donau-Schwarzmeer-Verbindung als Motor der regionalen Integration
  • EUSDR Governance
Mehr Details finden Sie im bulgarischen EUSDR-Vorsitzprogramm und im Vorsitzkalender. So viel sei schon verraten - das 15. EUSDR-Jahresforum findet am 3./4. November 2026 in Sofia statt! 
 
zum bulgarischen EUSDR-Vorsitz 2026
Hohe Nachfrage im 3. Call des Donauraumprogramms
Mit insgesamt 200 Einreichungen hat der 3. Call die Erwartungen des Programms klar übertroffen – ein starkes Signal für den hohen Bedarf an transnationaler Vernetzung und gemeinsamer Lösungsfindung im Donauraum. Auch 110 österreichische Institutionen beteiligten sich am dritten Projektaufruf, der am 15. Dezember 2025 geschlossen wurde. Am stärksten nachgefragt war das Spezifische Ziel 1.2 (KI-Skills) mit 50 Anträgen, gefolgt von SO 3.2 (Bildung) mit 41 und SO 4.2 (Governance) mit 34 Einreichungen. Besonders positiv ist die starke Beteiligung von Projektträgern aus Nicht-EU-Ländern, welche die wachsende institutionelle Stärke und den inklusiven Charakter des Programms unterstreicht.

Die Projektevaluierung hat bereits begonnen, und wir hoffen, spätestens im Sommer darüber berichten zu können, wie die verfügbaren 27,3 Mio. EUR an Interreg-Mitteln im dritten Call vergeben wurden.
mehr Statistiken zum 3. DRP Call
AKTUELLES ZU STÄDTEKOOPERATIONEN
Der nächste URBACT Call startet im März 2026
Die erste Runde der URBACT-Aktionsplanungsnetzwerke ist inzwischen abgeschlossen, die Ergebnisse werden beim URBACT City Festival präsentiert. Mit Ende März öffnet URBACT den zweiten Call für Aktionsplanungsnetzwerke: Von Mitte März bis Juni 2026 haben Städte und Gemeinden die Möglichkeit, sich für eine Teilnahme an transnationalen Aktionsplanungsnetzwerken zu bewerben und gemeinsam mit europäischen Partnerstädten sowie lokalen Akteur:innen an ihren individuellen Herausforderungen der Stadtentwicklung zu arbeiten.

Alle relevanten Informationen werden beim URBACT City Festival vorgestellt. Ergänzend bieten wir eine nationale Online-Informationsveranstaltung mit einem kompakten Überblick zu den Rahmenbedingungen an. Das genaue Datum wird im nächsten Newsletter sowie über LinkedIn bekannt gegeben. Bei Interesse an einer Beteiligung kontaktieren Sie uns bitte frühzeitig – wir beraten Sie gerne und beantworten Ihre Fragen.
mehr zu URBACT
Von sozialen Daten zu besseren Städten
Von 15. Jänner bis 19. Februar 2026 lädt URBACT zu einer vierteiligen öffentlichen Webinar-Reihe ein. Anhand von konkreten Praxisbeispielen aus URBACT-Aktionsplanungsnetzwerken wird aufgezeigt, wie soziale Daten dabei helfen können, bessere Entscheidungen zu treffen und Stadtpolitik wirkungsvoller zu gestalten. 
Zwei Webinare zu den Themen "Was wissen EU-Städte wirklich? Bedarfe, Herausforderungen und der Weg von sozialen Daten zur Politik" und "Wie können Daten für die Sozialpolitik erhoben und verwaltet werden?" haben bereits stattgefunden und können nachgesehen werden. Zu diesen beiden weiteren können Sie sich noch anmelden:  
  • Wie lassen sich soziale Daten für Politikgestaltung und Beteiligung nutzen?
    Donnerstag, 29. Jänner 2026 | 10:00–11:30
  • Wie kann die Wirkung sozialpolitischer Maßnahmen anhand von Daten gemessen werden?
    Donnerstag, 19. Februar 2026 | 10:00–11:30
Die Webinare werden auf Englisch abgehalten. 
mehr Info und Anmeldung
EUI: Call IV für innovative Maßnahmen öffnet im Februar
Der letzte Call für innovative Maßnahmen der EUI im aktuellen mehrjährigen Finanzrahmen öffnet im Februar. Der Call ist thematisch breit aufgestellt und aufgrund seiner überarbeiteteten Einreichkriterien für Städte in Österreich interessanter als die bisherigen. Bereits jetzt gibt es umfangreiche Ressourcen, die Seite für den Call ist nun freigeschaltet und die Materialien unserer Infosession vom Dezember sind ebenfalls abrufbar und für Sie zum Download bereit.

Es wird im Laufe des Frühjahres noch weitere Veranstaltungen zum Call geben.
zur Seite vom Call
Cities Forum 2027: Host gesucht
Das Cities Forum 2025 in Krakau ist kaum vorbei und schon laufen die Vorbereitungen für ebenjene Veranstaltung im nächsten Jahr. Am Start der Planung steht die Suche nach einer geeigneten Stadt als Austragungsort. Das Cities Forum ist das wichtigste Event der Europäischen Kommission zur urbanen Dimension der Kohäsionspolitik und verspricht ein hochkarätiges Programm, das Städte gut und gerne auch zur Eigenwerbung verwenden können. Die EUI spielt in der Koordination und Ausführung des Events eine wichtige Rolle.
 
Eindrücke vom letzten Forum, welches über 700 Personen aus der interessierten Fachöffentlichkeit zusammengebracht hat, finden Sie hier.

Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 17. Februar 2026.
Anforderungen und Benefits für Städte finden Sie in diesem Artikel zusammengefasst.
SONSTIGES
Workshop: Die Alpenkonvention in der Raumplanung - rechtlich verbindlich und doch schwer greifbar?
Die Cipra Österreich veranstaltet am 18. und 19. März 2026 einen Workshop zu diesem Thema in Mallnitz. Ziel ist es, ausgehend von einem Leitfaden zur Alpenkonvention in der Raumplanung von Arthur Schindelegger und Paul Kuncio, die zuständigen Ebenen der Raumplanung bei der Umsetzung der Ziele und Anforderungen der Alpenkonvention zu unterstützen, damit die direkten Verpflichtungen aus der Alpenkonvention optimal in Planungsentscheidungen berücksichtigt werden. Anmeldungen sind bis spätestens 25. Februar 2026 möglich. 
Weitere Informationen und Programm
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